Cashpoint Wettsteuer: Bei diesem Wettanbieter müssen Sie auf Gewinnwetten & Verlustwetten die 5% Sportwetten Steuer bezahlen

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 25.10.2018

CashPoint

Seit die Sportwetten-Steuer in Deutschland für alle Buchmacher verpflichtend ist, zahlt auch der Kunde oftmals drauf. Zwar sind ausschließlich die Anbieter dafür verantwortlich, die Abgabe an das Finanzamt zu entrichten; viele Buchmacher wälzen die Kosten aber auf die Tipper um. Da diese aber nicht selten versteckt werden, weiß so mancher Tipper gar nicht, ob er beim jeweiligen Anbieter tiefer in die Tasche greifen muss oder gebührenfrei davonkommt. Der österreichische Buchmacher CASHPOINT hat seinen Sitz in Malta, ist aber natürlich dennoch zur Abgabe der Wettsteuer für deutsche Kunden verpflichtet. Wie es bei ihm mit der Steuer aussieht, haben wir in diesem Artikel untersucht.

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Cashpoint Registrierung

So sieht die Registrierung bei CASHPOINT aus

Die Sportwetten-Steuer: Warum gibt es sie überhaupt?

Wer schon länger auf dem Wettmarkt aktiv ist, erinnert sich sicherlich noch an die Zeit vor der Einführung der Wettsteuer. Es herrschte ein Glücksspielmonopol, das ausschließlich staatliche Buchmacher zuließ: Private Anbieter arbeiteten dagegen in einer rechtlichen Grauzone. Der EU war dies ein Dorn im Auge, und sie ordnete eine Liberalisierung des Marktes an. Das war die Sternstunde der privaten Buchmacher, die viele neue Kunden verzeichnen konnten. Gleichzeitig bedeutete diese Entwicklung für den Staat Verluste in Millionenhöhe. Um diese auszugleichen, wurde schließlich die Wettsteuer vorgestellt: Seit dem 1.7.2012 muss für jede Wette von deutschen Kunden 5 Prozent an das Finanzamt gezahlt werden.

Theoretisch betrifft diese Regelung nur die Buchmacher selbst, denn sie sind zur Zahlung verpflichtet. Die Tipper selbst werden aber häufig ebenfalls zur Kasse gebeten, und zwar von den Anbietern, die versuchen, ihre Verluste aufgrund der Wettsteuer möglichst gering zu halten. Das heißt im Klartext, dass sie entweder die Einsätze selbst oder die Bruttogewinne besteuern. Nur die wenigsten Buchmacher zahlen die Sportwetten-Steuer aus eigener Tasche. Dafür verringern sie aber oftmals die Quoten: Der Kunde zahlt so oder so drauf. Bei wem Wetten noch steuerfrei möglich ist, zeigt ein unabhängiger Wettanbieter Vergleich.

Die Wettsteuer: Die fünf wichtigsten Fakten für alle Tipper

  • Einführung der Wettsteuer am 1.7.2012
  • Für jede Wette von deutschen Tippern werden 5 % Steuer fällig
  • In der Zahlungspflicht stehen die Buchmacher, nicht die Kunden
  • Ein Großteil der Anbieter holt sich die zusätzlichen Kosten von den Kunden wieder
  • Möglich ist eine Besteuerung der Umsätze oder der Bruttogewinne

CASHPOINT Wettsteuer: Tippen mit oder ohne Abgabe?

Der Buchmacher CASHPOINT ist Hauptsponsor der deutschen Eishockey-Liga und bietet im deutschsprachigen Raum Wetten aus den unterschiedlichsten Bereichen an. Auch wenn der Anbieter sein Konzept in den vergangenen Jahren deutlich überarbeitet hat, kommt auch er nicht um die Zahlung der Wettsteuer herum. Diesbezüglich hat sich CASHPOINT dazu entschieden, die Umsätze seiner deutschen Kunden pauschal mit den 5 % zu besteuern. Für alle Tipper aus Deutschland bedeutet das Abzüge direkt bei der Einzahlung und das Wetten mit einem geringeren Betrag, woraus auch geringere Gewinne resultieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Wette gewonnen oder verloren wird: Bezahlt wird immer.

Die CASHPOINT-Wettsteuer auf einen Blick:

  • Umsätze werden pauschal mit 5 % besteuert
  • Dadurch verringern sich auch die Gewinne
  • Gewinn- und Verlustwetten sind gleichermaßen betroffen

CASHPOINT Wetten mit Steuer: Ein Rechenbeispiel

Die pauschale Besteuerung der Umsätze heißt, dass deutsche Tipper bei CASHPOINT bei jeder Wette draufzahlen und praktisch die Wettsteuer selbst tragen. Zahlt ein Kunde 100 Euro ein, werden direkt 5 Prozent, also 5 Euro, davon einbehalten. Gewettet wird dann nur noch mit 95 Euro. Bei einer Quote von 3 erhält der Kunde im Gewinnfall also nur 285 Euro. Würde der Gewinn 1:1 ausbezahlt, wären es dagegen die vollen 300 Euro. Was aus Tippersicht unfair klingt, würde bei einer Besteuerung des Bruttogewinns aber ganz ähnlich aussehen: Vom Reingewinn von 300 Euro würden dann ebenfalls 5 Prozent, also 15 Euro, abgezogen: Unterm Strich ergibt auch diese Rechnung 285 Euro.

Zahlungsmöglichkeiten

Das sind die Zahlungsmöglichkeiten bei CASHPOINT

Eigene Kundenkarte und Casino im Aufbau: Die Vorteile von CASHPOINT

CASHPOINT begann im Jahr 1996 ursprünglich als Betreiber von Wettlokalen und Spielautomaten. Da sich der Markt stetig veränderte, passte sich auch CASHPOINT diesen Entwicklungen an und wurde im Jahr 2000 auch zum Online-Buchmacher. Im Fokus stehen aber immer noch die stationären Wettlokale im deutschsprachigen Raum, was das überschaubare Wettprogramm im Internet erklärt. Ein eigenes Online-Casino ist in Planung, befindet sich aber noch im Aufbau. Der kompetente Support steht Kunden und Interessenten bei Fragen und Problemen tatkräftig zur Seite.

CASHPOINT arbeitet stark daran, einen größeren Kundenstamm aufzubauen, und bietet daher neben einem Willkommensbonus in Höhe von 100 Prozent auch eine eigene Kundenkarte an. Diese lockt mit regelmäßigen Sonderaktionen, einen CASHPOINT Bonus und Prämien und kann auch zum Einzahlen der Umsätze verwendet werden. Dazu stehen alternativ auch vielfältige Zahlungsmethoden zur Auswahl, unter anderem Paypal, das bei vielen Online-Buchmachern noch nicht verbreitet ist.

  • Kompetenter und freundlicher Support
  • Willkommensbonus bis zu 100 % und eigene Kundenkarte
  • Paypal wird als Zahlungsmethode akzeptiert

Fazit: CASHPOINT: Ein Buchmacher im Mittelfeld

CASHPOINT ist aufgrund einiger Schwierigkeiten mit seinem Internetauftritt und dem eher überschaubaren Wettprogramm sicherlich kein Anbieter, der mit den Besten der Branche mithalten kann. Auch die Regelung zur Wettsteuer, die keine Ausnahmen oder Sonderaktionen vorsieht, wurde anderswo schon besser gelöst. Eine gute Idee ist dagegen die eigene Kundenkarte. Viel falsch machen Tipper bei CASHPOINT also nicht, aber große Überraschungen sollten sie auch nicht erwarten.

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Autor David Heist
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