HappyBet Wettsteuer: Warum der Sportwettenanbieter die 5% Sportwetten Steuer vollständig an seine Kunden weitergibt

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 23.10.2018

HappyBetMit Einführung der Wettsteuer sahen sich sowohl Buchmacher als auch Kunden in Deutschland einer ganz neuen Situation gegenüber. Anstelle von abgabefreien Wetten musste nun eine verpflichtende Gebühr an das Finanzamt entrichtet werden. Um die teils hohen Verluste gering zu halten, legen viele Anbieter auf dem Wettmarkt die Kosten auf ihre User um. Dabei ist jedoch nicht immer ersichtlich, wer eine Abgabe erhebt und worauf genau. Der Online-Buchmacher HappyBet mit Sitz in Malta hat sich voll und ganz auf Sportwetten spezialisiert und wirbt mit einem Programm aus über 90 Sportarten. Wie HappyBet es mit der Wettsteuer hält, untersuchen wir heute genauer.

 

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happybet Zahlungsarten

Wirbt mit vielen Zahlungsmöglichkeiten: HappyBet

Was genau ist die Sportwetten-Steuer eigentlich?

In der Vergangenheit herrschte in der Bundesrepublik ein Monopol auf Glücksspiele, was bedeutete, dass alleine staatliche Buchmacher erlaubt waren und private Anbieter das Nachsehen hatten. Allerdings erklärte die zuständige EU-Kommission diese Regelung für unzulässig und verlangte stattdessen einen liberalen Wettmarkt. Für die privaten Buchmacher und ihre Kunden bedeutete das zunächst goldene Zeiten: Der Staat musste dagegen hohe finanzielle Verluste verkraften. Das Resultat ist eine verbindliche Wettsteuer in Höhe von 5 Prozent, die am 1.7.2012 offiziell eingeführt wurde.

In der Zahlungspflicht stehen die Buchmacher, die besagte 5 Prozent für jede Wette deutscher Tipper an das Finanzamt abgeben müssen. Da natürlich kein Unternehmen gern finanzielle Einbußen macht, suchen die meisten Anbieter Wege, die zusätzlichen Kosten auf ihre Kunden umzuwälzen. Wahlweise können in diesem Zuge die Umsätze direkt oder die Bruttogewinne besteuert werden. Nur ein Bruchteil der Buchmacher trägt die Kosten aus eigener Tasche. Ein Wettanbieter Vergleich schafft Transparenz aus Kundensicht.

Die Wettsteuer in fünf Punkten:

  • Wettsteuer wurde am 1.7.2012 verbindlich eingeführt
  • Steuer beträgt pauschal 5 % für alle deutschen Tipper
  • Zahlen muss der Buchmacher, nicht der Kunde
  • Die meisten Buchmacher geben die Kosten dennoch weiter
  • Abgaben werden auf Umsätze oder Gewinne erhoben

HappyBet Wettsteuer: Wetten mit oder ohne Abgabe?

Auch wenn die Buchmacher selbst zur Zahlung der Sportwetten Steuer verpflichtet sind, ist es ihnen rechtlich durchaus erlaubt, sich die dadurch entstehenden Kosten von den Kunden wiederzuholen. Der Anbieter HappyBet hat sich ebenfalls dazu entschieden, die Wettsteuer nicht selbst zu tragen. Stattdessen gibt er die Gebühren in voller Höhe an seine Nutzer weiter, indem er die Umsätze pauschal besteuert. Für den Kunden ist dies die ungünstigste Lösung, denn er zahlt immer drauf, ganz unabhängig davon, ob er die Wette gewinnt oder verliert.

Die Regelungen zur HappyBet Steuer:

  • HappyBet gibt Kosten zu 100 % an Kunden weiter
  • Besteuert werden die Umsätze pauschal mit 5 %
  • Kunden zahlen bei Gewinn und Verlust gleichermaßen drauf

HappyBet Wetten mit Steuer: Ein Rechenbeispiel aus der Praxis

Deutsche Tipper werden sich über die Wettsteuer-Regelung von HappyBet wenig freuen, denn sie müssen die ungeliebte Abgabe laut Buchmacher Test pauschal für jede platzierte Wette bezahlen. Im Klartext heißt das: Sie spielen nicht mit dem tatsächlich eingezahlten Betrag, sondern mit einer geringeren Summe, die am Ende dann auch einen kleineren Gewinn bedeutet. Setzt ein Kunde 100 Euro, zieht HappyBet davon gleich 5 Prozent, also 5 Euro, ab. Weitergespielt wird demnach nur mit 95 Euro. Gewinnt besagter Kunde eine Wette mit einer Quote von 3, erhält er daher nur 285 Euro. Bei einem Umsatz von 100 Prozent läge der Gewinn bei 300 EUR. Bei Anbietern, die den Bruttogewinn besteuern, sieht die Kalkulation ganz ähnlich aus: Von den 300 Euro werden 5 Prozent, also 15 Euro, abgezogen, sodass ebenfalls 285 Euro rauskommen.

Happybet FAQ

HappyBet bietet eine umfangreiche FAQ-Sektion

Willkommensbonus und Randsportarten: Dadurch punktet HappyBet

Bei HappyBet gab es in der Vergangenheit einige Schwierigkeiten mit dem Internetauftritt des Buchmachers, der sich leider unübersichtlich darstellte. Nach einigen Überarbeitungen hat der Anbieter mit Sitz in Malta dies behoben und konnte durchaus einen erhöhten Kundenzulauf verzeichnen. Grund dafür ist das beworbene große Wettprogramm, das allerdings nicht immer in vollem Umfang verfügbar ist, sowie das Vorhandensein einiger Randsportarten wie Bowling oder Darts. Der Buchmacher bietet zudem zahlreiche Einzahlungsmöglichkeiten, unter anderem auch Paypal, das noch nicht bei allen Wett-Plattformen verfügbar ist.

Attraktiv gestaltet sich laut unserem Wettbonus Vergleich auch der Willkommensbonus bei HappyBet, der neue Kunden anlockt. Diese Sonderzahlung in Höhe von 100 Prozent bis zu einer Summe von 50 Euro kann bereits ab einem Einzahlungsbetrag von 10 Euro in Anspruch genommen werden. Der User hat 60 Tage Zeit, seinen HappyBet Bonus zu nutzen. Voraussetzung ist das Anlegen eines neuen Kundenkontos sowie das fünfmalige Umsetzen des Bonusbetrags. Der Bonus kann auch über die HappyBet App in Anspruch genommen werden.

  • Randsportarten im Wettprogramm vorhanden
  • Paypal wird als Zahlungsoption angeboten
  • Willkommensbonus bis zu 50 EUR möglich

Fazit: Ausbaufähiger Anbieter mit ungünstiger Steuer-Regelung

HappyBet hat es schwer, mit der Konkurrenz mitzuhalten, und das ist kein Wunder: Das Wettprogramm könnte größer ausfallen, und die Webseite des Buchmachers überzeugt nicht gerade durch Benutzerfreundlichkeit. Auch die HappyBet Steuer auf die Umsätze missfällt vielen Tippern. Ein kleines Trostpflaster ist der Neukundenbonus. Um sich auf dem Markt zu behaupten, wird HappyBet sich aber in Zukunft bemühen müssen. Von uns bekommt der Anbieter allenfalls einen „schrägen Daumen“ – vom besten Wettanbieter ist HappyBet noch ein wenig entfernt.

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Autor David Heist
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