Unibet Wettsteuer: Die 5% Steuer auf Sportwetten übernimmt der Buchmacher zur Hälfte, indem Sie nur Gewinne versteuern müssen

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 17.10.2018

UnibetSeit die Sportwetten-Steuer in Deutschland eingeführt wurde, stehen stationäre sowie Online-Buchmacher vor der Frage, ob sie die ungeliebte Abgabe aus eigener Tasche tragen oder die Kosten auf ihre Kunden umwälzen. Für die Tipper selbst bedeutet das oftmals zusätzliche Gebühren und versteckte Kosten, die das Wettvergnügen teils deutlich trüben können. Der Anbieter Unibet hat seine Wurzeln in Skandinavien und wurde bereits in den 1990er Jahren ins Leben gerufen. Sein umfangreiches Angebot und sein guter Service haben dem Buchmacher viele treue Kunden verschafft. Aber wie sieht es bei Unibet mit der Wettsteuer aus? Wir haben einen Buchmacher Test angestellt.

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Buchmacher mit langer Erfahrung: Unibet

Wissenswertes zur Sportwetten-Steuer in Deutschland

Die Wettsteuer ist bei Buchmachern und Kunden gleichermaßen unbeliebt; dabei ist sie das Ergebnis einer durchaus positiven Entwicklung des Wettmarkts. Das Ende des Glücksspiel-Monopols, das von der EU verordnet wurde, bedeutete zunächst eine Liberalisierung des Marktes und auch einen deutlich erhöhten Zulauf an Kunden für die privaten Buchmacher. Der Staat sah die ihm dadurch entstehenden finanziellen Verluste in Millionenhöhe mit großem Missfallen und suchte nach Auswegen, diese auszugleichen: Als Resultat wurde am 1.7.2012 die Wettsteuer verpflichtend eingeführt.

Seitdem müssen Buchmacher für jede Wette von deutschen Kunden 5 Prozent an den Staat abführen. Dabei stehen sie selbst direkt in der Pflicht, nicht die Tipper. Natürlich machen aber auch die Wettanbieter ungern Verluste und versuchen daher, die Kosten auf ihre User umzuwälzen. Das ist für die Tipper zwar unangenehm, rechtlich aber durchaus zulässig. Besteuert werden können entweder die Umsätze oder auch die Bruttogewinne. Nur sehr wenige Buchmacher übernehmen die Wettsteuer komplett selbst, leider nicht selten auf Kosten der Wettquoten. Welche Anbieter faire Regelungen zur Sportwetten Steuer treffen und wo die User garantiert draufzahlen, zeigt ein Wettanbieter Vergleich.

Fünf Fakten rund um die Wettsteuer:

  • Steuer wurde am 1.7.2012 verpflichtend eingeführt
  • Buchmacher müssen 5 % für jede Wette deutscher Tipper zahlen
  • Viele Anbieter geben Gebühren an Kunden weiter
  • Besteuert werden entweder Einsätze oder Bruttogewinne
  • Steuerfreie Wetten oftmals zu schlechteren Bedingungen

Unibet Wettsteuer: Wetten mit oder ohne Abgabe?

Der Sportwetten-Anbieter Unibet hat sich lange Zeit auf die Seite seiner Kunden gestellt und sich geweigert, sich die Wettsteuer von seinen Usern wiederzuholen. Aufgrund stetiger Verluste hat der Buchmacher seine Politik leider geändert und erhebt nun doch eine Abgabe. Allerdings hat er sich entschlossen, die Kosten mit den Kunden zu teilen und nur die Bruttogewinne zu besteuern. Das heißt für die Tipper, dass sie nur im Gewinnfall eine Gebühr entrichten müssen. Verlorene Wetten werden indirekt ebenfalls besteuert, und zwar über die verlorenen Einsätze. Die Einsätze selbst sind von der Abgabe nicht betroffen.

Unibets Wettsteuer-Modell auf einen Blick:

  • Unibet teilt sich die Steuer mit seinen Kunden
  • Besteuerung ausschließlich der Bruttogewinne
  • Verlustwetten werden über verlorene Einsätze ebenfalls besteuert

Unibet Wetten mit Steuer: Die Konsequenzen für die Kunden

Eine Abgabe auf die Bruttogewinne heißt für Unibet, dass der Buchmacher selbst die Wettsteuer nur im Verlustfall trägt; wird die Wette gewonnen, zahlt der Kunde. Der Tipper spielt also mit seinem vollen Einsatz, der zu 100 Prozent umgesetzt wird. Zahlt er also 100 Euro ein, wird auch mit diesem Betrag gewettet. Bei einer Quote von 3 erzielt der Tipper einen Reingewinn von 300 Euro. Von diesem werden dann allerdings die 5 Prozent, in diesem Fall 15 Euro, abgezogen. Unterm Strich bleiben also nur 285 Euro übrig. Zum Vergleich: Eine Besteuerung der Umsätze bedeutet denselben Abzug, da von 100 Euro Einzahlung nur mit 295 Euro gespielt wird und bei einer Quote von 3 ebenfalls 285 Euro Gewinn erzielt werden.

Anbieter App Überblick

Eigene App ermöglicht komfortables Wetten von unterwegs.

Umfangreiches Wettprogramm und attraktiver Bonus: Die Vorteile von Unibet

Unibet ist in mehr als 100 Ländern aktiv und hat mittlerweile einen Kundenstamm von knapp 10 Millionen Usern. Nicht zuletzt ist dafür auch die jahrzehntelange Erfahrung des Buchmachers verantwortlich, ebenso wie sein vielfältiges Wettangebot. Dazu gehören neben großen Sportarten auch „Exoten“ wie Yachting oder Schach. Auch Wetten aus nicht-sportlichen Bereichen werden bei Unibet angeboten. Einzahlungen können mit vielen unterschiedlichen Zahlungsmethoden getätigt werden, darunter Skrill, Paysafecard und Kreditkarte. Mobiles Wetten ist über die Unibet App möglich.

Natürlich darf auch bei Unibet ein Willkommensbonus für neue User nicht fehlen. Dieser wird in Höhe von 100 Prozent für einen Maximalbetrag von 75 Euro gewährt. Dafür muss ein neues Kundenkonto angelegt und der Bonusbetrag insgesamt vier Mal umgesetzt werden. Allerdings sind bereits Wettquoten ab 1,40 zulässig. Dieser Unibet Bonus steht ausschließlich Tippern aus Deutschland zur Verfügung und erreichte im Wettbonus Vergleich eine recht gute Bewertung.

  • Vielfältiges Wettangebot beinhaltet auch Randsportarten
  • Viele Zahlungsmethoden stehen zur Auswahl
  • Eigene Apps für mobile Nutzung
  • Neukundenbonus von bis zu 75 Euro möglich

Fazit: Empfehlenswerter Anbieter trotz Wettsteuer

Unibet hat zurecht viele begeisterte Stammkunden: Das Angebot und der gesamte Service können auf ganzer Linie überzeugen. Auch Freunde von Randsportarten und nicht-sportlichen Wetten kommen auf ihre Kosten. Leider konnte der Buchmacher seine Weigerung, die Wettsteuer an seine User weiterzugeben, nicht beibehalten. Wer die Abgabe auf die Bruttogewinne verschmerzen kann, ist bei Unibet aber nach wie vor gut aufgehoben. Zum Titel „Bester Wettanbieter" reichte es nicht.

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Autor David Heist
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